Jemand muss es tun – damit sie nicht vergessen werden

„Auch in diesem Jahr werden wir den Opfern von Krieg, Gewaltherrschaft, Rassismus und Fanatismus gedenken. Dies machen wir, wie alljährlich am Antikriegstag, den 1.September um 11:00 Uhr am Ehrengrabfeld auf dem Braucker Friedhof gemeinsam mit der IGBCE und der Braucker SPD“, so der Vorsitzende der Rosenhügeler SPD, Andi Dunkel. Und weiter sagt er: „Wir tun dies, weil es jemand tun muss, damit diese Menschen, die ihr Leben bereits in sehr jungen Jahren verloren haben, nicht in Vergessenheit geraten.“

Der Braucker SPD-Vorsitzende, György Angel, führt aus: „Auf dem Ehrengrabfeld sind 215 Menschen aus vielen europäischen Ländern, die während der NS-Zeit hier in Gladbeck als Zwangsarbeiter eingesetzt wurden, beigesetzt. Die brutale Zwangsarbeit in der Nazi-Zeit ist in der europäischen Geschichte beispiellos. Wir laden alle geschichtsbewussten Gladbeckerinnen und Gladbecker ein, zum Gedenken an diese armen Seelen, Kerzen zu entzünden um an sie zu erinnern.“