Als Kunstobjekt ist die Energiewende immerhin bereits umgesetzt: Der große Stromkasten am „Ortseingang“ nach Rentfort präsentiert sich jetzt in bunter Farbenpracht zu einem wichtigen Thema. Graffiti-Künstler Maurizio Bet hat für den SPD-Ortsverein Rentfort den Abschied von der Kohle und den Wandel hin zu erneuerbaren Energien mit Solarkollektoren und Windrädern  sinnbildlich dargestellt – denn: der Strom kommt nicht einfach nur aus der Steckdose, wie das rote Kabel mit Stecker vielleicht vermuten lässt. „Der Übergang von der Nutzung fossiler Energieträger wie der Kohle hin zur nachhaltigen Energieversorgung mit regenerativen Energien ist ein gutes Motiv für den Stromkasten – und Maurizio hat das gelungen umgesetzt“, stellen die beiden Rentforter SPD-Ratsvertreter Berat Arici und Claudia Braczko fest.

Angeregt hat die Verschönerungs-Aktion die Siedlergemeinschaft Rentfort.  „Die Dreckecken und Schmierereien sollen hier verschwinden!“, so Vorsitzender Werner Hülsermann. Für weitere Leitungskästen wurden bereits Genehmigungen eingeholt, Ideen und Motive gibt es auch schon. Gesucht werden noch Sponsoren, die ihr Wohnumfeld mit Sprühflasche und Farbe verschönern (lassen) wollen. Viele Beispiele in Rentfort – wie die lange Garagen-Wand, die die Wohnungsverwaltung Norten vor drei Jahren an der Berliner Straße mit Graffiti farbig gestalten ließ – zeigen, dass diese Flächen als Kunst geachtet und nicht mehr beschmiert und verunreinigt werden.

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