Bürgermeisterkandidatin Bettina Weist: Die Schule der Zukunft in Gladbeck lehrt digital

„Digitaler Unterricht muss in Zukunft selbstverständlich sein. Die Corona-Krise hat uns gezeigt, dass wir dafür jetzt zügig die richtigen Voraussetzungen schaffen müssen.”

Mit mehreren Maßnahmen will SPD-Bürgermeisterkandidatin Bettina Weist die Digitalisierung der Gladbecker Schulen weiter vorantreiben.

Bettina Weist, seit 2010 als Leiterin des Amtes für Bildung und Erziehung für die Schulen in Gladbeck zuständig, sieht Gladbeck beim Thema Digitale Bildung grundsätzlich auf einem guten Weg.

„Wir haben in den letzten zehn Jahren einiges dafür getan, um unsere Schulen digitaler zu machen. Corona hat uns nun aber noch einmal aufgezeigt, wo es noch Herausforderungen gibt. Wir müssen den Lernort Schule neu denken.”

So soll mit dem bereits seit 2012 bestehenden IT-Konzept die digitale Ausstattung mit Hochdruck weiter betrieben werden.

„Ich möchte die Schulen stufenweise komplett mit interaktiven White-Boards ausstatten, überall Beamer installieren und die Zahl der Endgeräte deutlich erhöhen.”

Die Unterstützung durch und die Kooperation mit der Gladbecker Wirtschaft könnte dabei hilfreich sein.

„Schließlich wachsen an den Gladbecker Schulen die Fachkräfte von morgen heran.”

Mit dem Kreis Recklinghausen will die Gladbeckerin weiterhin eng zusammenarbeiten, um alle Schulen bis 2021 an schnelles Breitband-Internet anzuschließen.

Ein besonderer Schwerpunkt wird aber die digitale Ausstattung aller Schülerinnen und Schüler sein. „Mein Wunsch ist es, dass alle Schülerinnen und Schüler mit mobilen Endgeräten arbeiten können. Und zwar unabhängig vom Elternhaus.

Niemand darf auf der Strecke bleiben, weil Eltern das Geld fehlt. Das verstehe ich auch unter Chancengleichheit.”

Deshalb soll das Bundesprogramm, das 500 Millionen Euro für die digitale Ausstattung von Schülerinnen und Schülern zur Verfügung stellt, voll ausgeschöpft werden, indem für die Schulen Leihgeräte angeschafft werden sollen.

Für alle Lehrerinnen und Lehrer wird die Verwaltung weiterhin ein verlässlicher Partner sein. Gemeinsam mit der Medienberatung des Kreises Recklinghausen steht dabei auch die Hilfe

bei der Digitalisierung im Vordergrund.

„Ich kann mir gut vorstellen, diese Angebote in Zukunft auszuweiten, etwa durch Workshops und gemeinsame Veranstaltungen.”

Bettina Weist macht deutlich, dass Schule natürlich vom Präsensunterricht lebt.

Trotzdem haben sich durch das Homeschooling neue Sichtweisen ergeben, die man in Zukunft nutzen kann: “Wir können damit ein orts- und zeitunabhängiges Lernen ermöglichen, bei längeren Fehlzeiten Schülerinnen und Schüler auf dem Stand halten, mehr Vernetzung garantieren.”

Der komplette Maßnahmenkatalog ist unter www.bettina-weist.de/blog zu finden.