Bettina Weist & Dustin Tix:

Bürgermeisterin und Ratsherr stellen sich den Anwohnern

Am 11. August stellten sich die Bürgermeisterin Bettina Weist und der Ratsherr Dustin Tix in dessen Wahlkreis den Anwohner*innen der Steinstraße 72. Über 60 Butendorfer*innen kamen und nach einer Vorstellung der bislang getroffenen Maßnahmen kam man auch ins Gespräch.

Bürgermeisterin Bettina Weist und Ratsherr Dustin Tix zeigten zunächst auf, was schon alles zur Verbesserung der Situation an der Steinstraße 72 unternommen worden ist. Nach einer Vorstellung der Ergebnisse der Arbeitsgruppen, an denen auch Anwohner*innen beteiligt worden sind, waren sich alle eineig, dass ein Stück des Wegs zu einer Verbesserung beschritten sei.

Bettina Weist wies darauf hin, dass es kaum eine Imobilie gäbe, die so gut betreut werde, wie eben das Hochaus in Butendorf. Gleichzeitig machten sie und Tix aber eben auch deutlich, dass es „Eigentum verpflichte“. Es sei eben auch an den Eigentümern, dafür Sorge zu tragen, dass im Haus selbst und um das Haus herum ein für die Ein-, wie auch für die Anwohner gutes Klima herrsche. Ein wichtiger Schritt sei erreicht worden, indem nun die Hausordnung den Mieter*innen auch in verschiedenen Sprachen angeboten werden könne. Zudem solle ein „Mieterführerschein“ die Menschen über die Regeln und Pflichten informieren.

Auch Dustin Tix machte deutlich, dass er im Sinne der Betroffenen nicht locker lassen werde, bis eine Verbesserung eingetreten sei. Dies sei allerdings noch ein weiter Weg, der nicht von Heute auf Morgen realisiert werden könne. Die anschließende Diskussion wurde zum Teil leidenschaftlich geführt. Einwohner berichteten unter anderem, dass das Verhältnis der Menschen im Hochhaus insgesamt gut wäre. Der Fraktions-Chef der Linken, Olaf Jung, lobte die Arbeit der Verwaltung und dankte der SPD für ihr Engagement bei diesem Thema. Dustin Tix sagte auch ihm zu, dass dieses Thema bearbeitet werde, bis sich eine Lösung abzeichne.

Interessanter Weise gab es auch Stimmen, die den weiteren Einsatz des privaten Sicherheitsdienstes nicht befürworten wollten. Dieser habe nichts gebracht, weil er nicht hätte eingreifen können. Die Bürgermeisterin Bettina Weist verwies darauf, dass die Beobachtungen und Berichte dieses Dienstes bei der Beurteilung der Zustände und der weiteren Planung hilfreich gewesen seien.

Bei einem abschließenden Getränk und einer Grillwurst wurden die Gespräche noch vertieft und liefen bis in den Abend hinein. Abschließend kann festgehalten werden, dass sich die meisten Anwohner darüber im Klaren sind, dass es noch ein langer Weg sein wird, bis das“Problem Steinstraße“ gelöst sein wird. Dankbar war man aber für die Informationen und den Austausch. Dustin Tix kündigte an, dass er die Veranstaltung weiterführen werde.

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