Heute habe ich dem Rentenpakt im Bundestag zugestimmt. Damit wird ein Kurswechsel einleitet. Wir stabilisieren das Rentenniveau bei 48 Prozent. Das bedeutet, dass sich Renten und Löhne endlich wieder im Gleichklang entwickeln. Würde alles so bleiben wie es ist, müssten zukünftige Rentnerinnen und Rentner immer länger arbeiten, um einen Rentenanspruch oberhalb der Grundsicherung zu bekommen. Gleichzeitig wird mit der Beitragssatzgarantie mehr Solidarität zwischen den Generationen geschaffen. Die Beitragszahlerinnen und –zahler werden so vor zu hohen Belastungen bewahrt. Das gibt Sicherheit: für Rentnerinnen und Rentner und für die Beitragszahler – also für Jung und Alt!  Diese Stabilisierung ist auch deshalb notwendig, um das Vertrauen in die gesetzliche Rente wieder zu stärken. Wir machen das in einem ersten Schritt bis 2025. Wir wollen die Rente aber auch darüber hinaus stabilisieren.  Uns ist das Armutsrisiko, das von Erwerbsminderung ausgeht, sehr bewusst. Deshalb haben wir schon dreimal hintereinander Verbesserungen für zukünftige Erwerbsminderungsrentnerinnen und –rentner beschlossen. Unser Ziel ist es, dass Menschen, die aufgrund von Krankheit nicht mehr arbeiten können, eine ordentliche Rente erhalten. Die wiederkehrende Kritik der aktuellen Bezieherinnen und Bezieher von Erwerbsminderungsrenten ist für mich nachvollziehbar. Deshalb sage ich: Mit dem heute verabschiedeten Rentenpakt ist Verbesserung der Rente durch die SPD noch längst nicht beendet. Wir werden möglichst bald konkrete Vorschläge vorlegen, wie auch Menschen, die bereits eine Erwerbsminderungsrente beziehen und eben nicht von den Reformen ab 2014 profitieren, besser gestellt werden können. Außerdem wurde mit dem Rentenpakt die Anerkennung von Kindererziehungszeiten – die sogenannte Mütterrente – weiter verbessert. Damit entlasten wir Geringverdienende bei den Sozialabgaben. Mein Name ist Michael Gerdes und ich trete als Abgeordneter im Bundestag für Ihre Interessen ein.