„Für die Anwohner der Stichstraßen an der oberen Taunusstraße in Rosenhügel (zwischen Holthauser- und Veilchenstraße) wohnen, hatte der Betriebsausschuss des ZBG am letzten Montag eine gute Nachricht: Die Sammelstellen für die Mülltonnen, die vom ZBG entleert werden, sind bereits seit Anfang des Jahres entfallen“, so Christiane Dunkel, Rosenhügeler SPD-Ratsfrau.Zur Erinnerung: Die Müllfahrzeuge des ZBG konnten aufgrund der engen Straßenverhältnisse im Bereich der „oberen“ Taunusstraße immer nur rückwärts in die Stichwege ein -oder ausfahren, weil eine Wendemöglichkeit nicht gegeben ist. Dieses „Rückwärtsfahren“ ist allerdings seit gut 2 Jahren durch eine Verschärfung der Arbeitsschutzrichtlinien nicht mehr erlaubt. Durch den ZBG wurden deshalb kleinere Müllfahrzeuge angeschafft, die nun vorwärts in die schmalen Stichstraßen ein- und ausfahren können. Bis zu der Beschaffung der neuen Fahrzeuge mussten die Anwohner allerdings zwischenzeitlich ihre Tonnen zu einer Sammelstelle bringen. Dort wurde der Müll vom ZBG geladen und abtransportiert.„Die für ältere Anwohner beschwerlichen Transportwege für die Tonnen fallen nun weg“, erläutert Bernd Saslona, stellv. Vorsitzender der Rosenhügeler SPD und sachkundiger Bürger im Umwelt- und Betriebsausschuss und erklärt aber weiter: „Dies gilt allerdings nicht für die gelben Tonnen. Die werden nämlich vom privaten Entsorger Remondis entleert und entsorgt. Die Firma Remondis wird auch weiterhin nicht in die Stichwege fahren und wird bis auf weiteres hier keine kleineren Müllfahrzeuge einsetzen.“Michael Hübner (MdL), Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion meint dazu: „An diesem Beispiel erkennt man deutlich, dass nicht der private Müllentsorger, der am Ende nur Profitinteressen verfolgt, sich flexibel und bürgerfreundlich zeigt, sondern der einhundertprozentig städtische ZBG. Deshalb ist unser Standpunkt klar: Im Sinne der Bürgerinnen und Bürger muss die Daseinsvorsorge, zu der auch die Abfallentsorgung zählt, in der öffentlichen Hand bleiben. Immer noch hörbare Forderungen aus konservativen und liberalen Kreisen nach einer Privatisierung der Abfallentsorgung erteilen wir eine klare Absage. Unser ZBG wird nicht privatisiert. Privat vor Staat ist keinesfalls eine bürgerfreundliche Alternative.“