Der Vorsitzende des Umweltausschusses, Klaus Omlor teilt mit: „Das Gladbeck nach Bottrop Innovation City ist und mit Fördergeld und persönlicher Ansprache der Bürger dem Klimawandel entgegentritt, wird vielfach einfach nur zur Kenntnis genommen.

Fachkundige Berater*innen der Stadt Gladbeck ziehen seit zwei Jahren sprichwörtlich von Haus zu Haus und versuchen, Investitionen ins Wohneigentum zielgerichtet mit der Reduzierung von Energie in Einklang zu bringen. Aber welch ein Erfolg diese Aktion ist, zeigte die letzte gemeinsame Sitzung des Umwelt- und Wirtschaftsausschusses.

Jeder Euro an Fördermitteln der Stadt kann mit dem Faktor 17 multipliziert werden, sodass aus 76.000 € Fördermitteln ein Investitionsvolumen von über 1 Mio. € generiert werden konnte. Investitionen und das ist das wirklich erfreuliche daran, die nicht nur der Umwelt zu Gute kommen, sondern auch in Gladbeck und im nahen Umkreis den Unternehmen und ihren Beschäftigten volle Auftragsbücher bescheren.

Die Analyse der Investitionen zeigte, dass 56 % der Aufträge direkt nach Gladbeck gehen; mit den angrenzenden Städten sind sogar rd. 90% der Fördergelder in die heimische Wirtschaft geflossen! Das heißt, Innovation City hilft nicht nur der Umwelt, sondern ist auch eine ganz gezielte Förderung der heimischen Wirtschaft! Nicht von ungefähr erkundigen sich inzwischen Gemeinden und Städte im Umfeld nach dem Modell und versuchen, diese kleinteilige Wirtschaftsförderung auch dort zu installieren.

Für die Erweiterung von Innovation City nach Gladbeck hat sich Bürgermeister Ulrich Roland in Abstimmung mit seinem Bottroper Amtskollegen Oberbürgermeister Bernd Tischler eingesetzt. Innovation City ist damit in Gladbeck zum Erfolgsmodell für die örtlichen Handwerker aber auch für das Klima geworden. Ein Beispiel dafür, dass man für Ökologie eintreten kann, ohne die Ökonomie zu vergessen.“