Das nördliche Ruhrgebiet ist ein starker und moderner Industriestandort. Er ist auf dem Weg, Vorbild für einen nachhaltigen Wandel in ganz Europa zu werden. Bei einem Besuch des Chemieunternehmens Ineos Phenol in Gladbeck machte ich mich gemeinsam mit weiteren SPD-Landtagsabgeordneten aus der Region ein Bild von den hiesigen Investitionen des Unternehmens. Für den Bau der neuen Cumol-Anlage im Chemiepark Marl investiert Ineos über eine halbe Milliarde in diesen Standort. Das ist ein klares Bekenntnis zur Region – und zeigt das Potenzial unser Wirtschaft im Kreis Recklinghausen. Wichtig ist aber, dass Industrie-Unternehmen auch in dieser Region, in der die Menschen Bergbau und Industrie als Nachbar kennen, trotzdem für Akzeptanz in der Bevölkerung werben. Dazu gehört zum einen, transparent damit umzugehen, wie die Unternehmen arbeiten und wie sie Risiken für Mensch und Umwelt ausschließen. Genauso wichtig ist aber auch, dass Unternehmen wie Ineos ihr Handeln an die Bedürfnisse des Klimaschutz’ anpassen, auch wenn das nicht leicht ist.

„Das Ineos-Werk in Gladbeck ist ein beispielhaftes Unternehmen, das seit vielen Jahren einen intensiven Dialog mit der Nachbarschaft führt,“ erklärte mir der Geschäftsführer des Werks, Benie Marotz. Das Unternehmen produziert immer mehr Grundstoffe für die Produktion von zunehmend wichtiger werdenden, nachhaltigen Kunststoffen.