Nach Bekanntwerden der Berichte über die möglicherweise gesundheits- und umweltschädliche Verbrennung von Ölpellets im Kraftwerk Scholven (hier geht es zu den Berichten der ARD) forderte unser Landtagsabgeordneter Michael Hübner fordert transparente Informationen und Aufklärung vom Kraftwerksbetreiber Uniper, BP sowie der Bezirksregierung Münster.  Deshalb hatte sich Hübner im Landtag mit zwei Kleinen Anfragen an die Landesregierung gewandt und unter anderem die  Fragen beantworten, in welcher Form und nach welchen Kriterien Kontrollen der Verbrennung durchgeführt werden, ob Ölpellets, die bei der Überprüfung eine Überschreitung der Grenzwerte aufwiesen, statt der Verbrennung einer fachgerechten Entsorgung zugeführt wurden oder in welcher Form die giftigen Schwermetalle aus den Abgasen des Kraftwerks gefiltert und dann entsorgt wurden.

Inzwischen hat die Landesregierung auf die Anfragen geantwortet und Informationen dazu geliefert, wie und auf welcher Grundlage die Verbrennung von Ölpellets durch die Bezirksregierung überprüft wird. Die Antworten finden Sie hier:

Antwort auf Kleine Anfrage 1769

Antwort auf Kleine Anfrage 1787

Nach der Veröffentlichung der Berichte wollte die SPD in einer Sitzung des Umweltausschusses der Stadt Gladbeck Informationen des Kraftwerksbetreiber UNIPER sowie der Bezirksregierung Münster zu den Hintergründen der Vorwürfe erhalten. „Es ist auch in der Gladbecker Bevölkerung zu einer großen Verunsicherung gekommen, ob durch die Verbrennung der Pellets Gladbecker Anwohner gesundheitlichen Risiken aussetzt wurden“, sagt Hübner. In der letzten Sitzung des Gladbecker Stadtrats vor Weihnachten hatten UNIPER und BP bereits zu den Vorwürfen Stellung bezogen und Informationen zur Verbrennung der Pellets und der Überprüfung möglicher Grenzwertüberschreitungen bereitgestellt.