Foto: (Quelle: Lokalkompass.de / Braczko)

Mit einer Anfrage gem. § 13 der Geschäftsordnung für den Rat der Stadt Gladbeck und seine Ausschüsse
möchte die SPD-Ratsfraktion von der Stadtverwaltung mehr Informationen zum Sturmtief Ludger vom vergangenen Donnerstag, den 15. Juni 2017 (Fronleichnam), erhalten. Vom Sturmtief war besonders der Gladbecker Norden betroffen und es ist wieder, wie auch im vergangenen Jahr, zu starken Überschwemmungen gekommen.

Aus diesem Anlass bittet die Ratsfraktion um die Beantwortung nachfolgender Fragen:

1. Welche negativen Auswirkungen hat die Verkleinerung von Kanalquerschnitten zugunsten der Fließgeschwindigkeit im Gladbecker Kanalnetz?
2. Welche Konsequenzen hat der Anschluss von Neubaugebieten bzw. die Verdichtung im Bestand bei solchen Unwetterlagen für das Kanalnetz?
3. Wie sind die Reinigungsintervalle des Kanalnetzes getaktet? Das heißt: Wie oft werden die Kanäle, besonders im Gladbecker Norden gespült?
4. Sind die Regenrückhaltebecken ausreichend dimensioniert und gibt es genügend Pumpstationen im Stadtgebiet?
5. Wann ist der „Alt“-Baumbestand im Stadtgebiet zuletzt auf Standfestigkeit geprüft worden? Welche Kriterien werden dabei zugrunde gelegt?
6. Beim Sturmtief Ludger sind auch Bäume umgefallen, die schon zur Fällung markiert waren. Warum ist die Fällung bis dato noch nicht erfolgt?