Gladbeck Mitte/ Ost | Die Trennung zwischen Gladbeck-Ost und der Innenstadt, verursacht durch die Bahnlinie, sind äußert stadtschädlich und stellt in keinerlei Hinsicht eine zeitgemäße städtebauliche Lösung dar. Die Ratsfraktionen der SPD und Bündnis 90 – Die Grünen begrüßen daher die Initiative des Bürgermeisters in Richtung des Bundesverkehrsministers und der Bundesumweltministerin, mit die er um Unterstützung des Bundes bei der Lösung dieses städtebaulichen Missstandes bittet.

Dem von der Bahn AG übermittelten Schreiben vom 21.6.2013 war zu entnehmen, dass der seit langem geforderte ebenerdige Bahnübergang für Radfahrer und Fußgänger, nach der damaligen Meinung der Bahn realisiert werden kann. Wörtlich heißt es: „Die Errichtung eines neuen BÜ für Radfahrer und Fußgänger ist genehmigungsfähig.“ Dies konnte man seinerzeit nur als Zusage der DB werten!

Nun teilt die DB-Netz AG mit, das sie sich aktuell nicht mehr an diese Zusage gebunden fühlt. Die SPD ist von einem solchen Vorgehen tief erschüttert und enttäuscht. Mittels eines Dringlichkeitsantrages nach §48 der Gemeindeordnung bitten die Ratsfraktionen von SPD und der Grünen daher darum, dieses Thema in der bevorstehenden Ratssitzung zu behandeln, um mit allen Ratsvertretern die weitere Strategie festzulegen, denn dieses Thema ist von gesamtstädtischem Interesse.