In Gladbeck wird die Stickstoffdioxidbelastung seit einigen Jahren an zwei Stellen gemessen: an der Grabenstraße und an der Goethestraße zur B224. Dabei wurde der Grenzwert von 40 µg/m3 bisher immer überschritten. Erstmals wurde dieser Grenzwert in 2018 an beiden Messstellen eingehalten. Der Messwert betrug an der Grabenstraße genau 40 µg/m3 und an der B224/ Goethestraße 34 µg/m3.

Dazu nimmt der Vorsitzende des Gladbecker Umweltausschusses, Klaus Omlor (SPD) Stellung: 

„Die von uns angeregten Maßnahmen zeigen Wirkung. So haben wir gemeinsam mit den Grünen angeregt, auf der Grabenstraße den bestehenden Tempo-30-Bereich zu verlängern. Positiv wirkt sich in Gladbeck aber auch die umfangreiche Straßenbegrünung und die beachtliche Anzahl der Stadtbäume aus. Die vielen kleineren Maßnahmen haben offenbar nun zu einer merkbaren Reduzierung der Stickstoffdioxidbelastung geführt.

Die Belastung ist von 47 – 48 Mikrogramm zu Beginn der Messungen im Jahr 2009 im Verlauf der letzten Jahre stetig gesunken und hat jetzt endlich den Schwellenwert erreicht. Das kann und darf kein Ende unserer kommunalen Bemühungen sein, aber es zeigt, dass auch kleinteilige Maßnahmen durchaus Erfolg im Kampf um die Luftreinhaltung haben können.“